Das Akkordeon hat eine lange Tradition und ist verwandt mit der Concertina und dem Bandonium. Es wird als Solo-Instrument genau so geschätzt wie sein Einsatz in der Kammermusik und beim Ensemble-Spiel.

In der "neuen Musik" hat das Instrument durch seine ganz eigenen klanglichen Möglichkeiten viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Baryton und Tenorhorn haben einen warmen, vollen Klang. Besonders im Blasorchester entfalten sie ihre Klangfülle durch gesangliches Melodiespiel.

Flöten zählen zu den ältesten Musikinstrumenten und sind auf der ganzen Welt verbreitet. Die Blockflöte, die ihre Blütezeit im 16.- 18. Jahrhundert erlebte, wurde erst in diesem Jahrhundert wiederentdeckt und hat heute einen festen Platz im Musikleben. Das Repertoire im Solo- und Ensemblespiel reicht von der Musik des Mittelalters über die Musik der Renaissance und des Barock bis hin zur Moderne und dem Jazz.

Das Unterrichtsangebot

Der Unterricht umfasst die gesamte Bandbreite des Instrumentariums und findet auf hauseigenen Instrumenten statt.

Unterrichtsformen

  • Anfangsunterricht mit Gruppen à 45 und 60 Minuten
  • Einzelunterricht ab 30 Minuten Dauer

Der E-Bass hat sich in der Pop- und Rockmusik, im Funk und im Jazz längst über die Begleitfunktion hinaus auch als Solo-Instrument etabliert. Daher gibt es neben dem 4-Saiter auch 5- und 6-saitige E-Bässe. Im Gegensatz zum Kontrabass lässt sich der E-Bass locker über die Schulter hängen und daher leicht transportieren. Der dazu gehörige Verstärker ist größer und schwerer als ein Gitarren-Verstärker, erzeugt aber Bässe die zu spüren sind.

Die elektronische Verstärkung bietet - je nach musikalischer Stilistik - ein sehr interessantes Spektrum an Klangfarben. ”Slappen” klingt einfach unverwechselbar gut auf dem E-Bass.

Wer den E-Bass erlernt, wird ein gefragter Musiker sein, denn vielen Bands fehlt ein Bassist.

Natürlich ist auch die elektrische Gitarre ein Abkömmling der akustischen Eltern. Man sieht es schon an den Zwischenstufen. Die Schlaggitarre war zunächst ein rein akustisches Instrument. Sie wurde aus der Not der Gitarristen entwickelt, die sich gegen die immer größer werdende Lautstarke der Swing-Orchester und Bigbands der 30er Jahre durchsetzen mussten. Die Gitarren waren ein wichtiger Bestandteil der Rhythmusgnuppe. Also wurde der Korpus entsprechend groß gebaut. Man nannte Schlaggitarren daher auch Cello-Gitarren. Aber auch das reichte bald nicht mehr, und man begann, sich über eine Verstärkung Gedanken zu machen. Es wurden Mikrofonkapseln in das Schallloch geklemmt, die wiederum an radioähnliche Verstärker angeschlossen waren. Dies war die Geburtsstunde der E-Gitarre. Die heute meistens verwandte "Brettgitarre" entstand erst in den 50er Jahren.

Heute ist die E-Gitarre wesentlicher Bestandteil der Musikszene. Sie umfasst alle nicht klassischen Musikstile des 20. Jahrhunderts; die Entwicklung der heutigen Pop-Musik wäre ohne sie undenkbar.

nächster Starttermin: September 2018

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Die musikalische Ausbildung in der Musik- und Kunstschule beginnt mit der Grundstufe für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Die Erlebnisse vermitteln ihnen Spaß an der Musik. Sie merken bald, dass sie sich Musik zum eigenen Vergnügen aus der Erinnerung herausholen können. Die Größeren können sogar schon einen Blick hinter die Kulissen der Musik werfen: Aus welchen Einzelheiten besteht diese Melodie? Wie kann man diesen Rhythmus geschrieben wiedererkennen ...?

Das Fagott gehört zu den Humoristen unter den Musikinstrumenten. Je nach Spielweise kann es Kichern und Spaßen zum Ausdruck bringen, aber auch drohende, schmerzliche Wirkung erzeugen oder ausdrucksvoll und warm klingen. Mit seinen 1,40 m ist es der Riese unter den Holzblasinstrumenten und gilt als Bassinstrument der Oboenfamilie. Noch tiefere Töne kann der Kontra-Fagott mit seiner mehrfach gewundenen Röhre produzieren.

Die Stimme

Es ist schon ein Wunderwerk, was da im Hals der Menschen aufgehängt ist: Der Kehlkopf entwickelte sich schon bei den frühen Wirbeltieren, als sie ihren Lebensraum aus dem Wasser auf Land verlegten. Er war als Ventil notwendig geworden, um die Luftröhre zum Schutz vor Fremdkörper zu verschließen und für die Atmung zu öffnen. Bei den Menschen hat sich, ebenso wie bei Hunden, Ratten und anderen Tieren, entsprechend den neuen Lebensgewohnheiten, eine doppelte Ventil-Anlage gebildet.

Die Gitarre gehört zu den populärsten Instrumenten der heutigen Musikwelt. Sie ist in allen Musikstilen zu finden. An unserer Schule wird schwerpunktmäßig Unterricht auf der klassischen Gitarre erteilt, bei dem die grundlegenden Techniken für alle Stile vermittelt werden können. Das auf der Konzertgitarre gespielte Repertoire zieht sich durch die verschiedenen Epochen von der Renaissance bis zur Moderne.

Die Harfe ist sowohl Solo-, Kammermusik- und Orchesterinstrument und kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Einen großen Aufschwung hat das Instrument in den letzten Jahren erfahren durch die Verbreitung der sogenannten keltischen Harfe. Ursprünglich in der Folklore Irlands, Schottlands, Wales und der Bretagne beheimatet, erlaubt diese handliche Form der Harfe, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene dieses Instrument gleichermaßen erlernen können.

Das Horn weist eine breite klangliche Farbskala auf. Es kann melancholisch-lyrisch, aber auch fanfarenhaft klingen.

Das Keyboard ist ein Tasteninstrument unserer Zeit und wird an unserer Schule gemäß seinen klanglichen und technischen Möglichkeiten unterrichtet.

Ob im Jazz oder in der Klassik, überall ist die Klarinette in ihren zahlreichen Variationen anzutreffen; von der kleinen Es-Klarinette mit ihrem hohen durchdringenden Klang über die meist verwendete B- und A-Klarinette in ihren unterschiedlichsten Klangfarben bis hin zur tiefen Bass-Klarinette.

Von den traditionellen Tasteninstrumenten wird an der Musik- und Kunstschule allein das Klavier angeboten.

Der Unterricht wird ausschließlich auf Klavieren erteilt.

Der Kontrabass ist in der heutigen Musikwelt in Klassik, Jazz, Folklore, Rock und Pop zu finden. Innerhalb und außerhalb der Streicherfamilie rundet der Bass den Emsembleklang nach unten ab. Der Bassist ist ein sehr gefragter Musiker, der in allen Besetzungen gebraucht wird.

Die musikalische Ausbildung in der Musik- und Kunstschule beginnt mit der Grundstufe für Kinder im Vorschulalter. Musikalische Anregungen und Lernimpulse im Vorschulalter fördern die musikalische Entwicklung wie auch die Gesamtentwicklung des Kindes. Zusammen mit Gleichaltrigen entdecken die Kinder die Welt der Musik. Alle Aktivitäten gehen dabei von der sinnlichen und körperlichen Wahrnehmung des Kindes aus. Durch Hören, Sehen und Fühlen, im Umgang mit Tönen, Klängen und Rhythmen, machen die Kinder Grunderfahrungen, die musikalische und allgemeine Fähigkeiten entwickeln und unterstützen.

Der Baby-Musikgarten (6- 18 Monate)

Inhalte dieses Kursangebotes sind das Gemeinsame Musikhören, Singen, Bewegen und Kennenlernen einfacher Rhythmusinstrumente für Kinder zwischen 6 und 18 Monaten mit einem erwachsenen Partner.
Im musikalischen Spiel verknüpfen sich Sprache, Musik und Bewegung - und Kinder wie auch Erwachsene - erleben dieses als „Einklang" von Körper, Geist und Seele. Musik kann sehr vielfältig erlebt und gestaltet werden. Sie kann Auslöser für Bewegung sein, sie kann zum Lauschen oder Mitsingen anregen, sie schafft Verbindungen zwischen Menschen und bietet Raum für eigene Ausdrucksmöglichkeiten. Frühes Eingebundensein in Musik fördert die angeborene Musikalität und unterstützt einen ganzheitlichen Entwicklungsprozess durch die Ansprache aller Wahrnehmungsbereiche. Die Lieder, Verse, Reime und Tänze, die sie während des Kurses gemeinsam mit ihrem Kind erleben, bieten Ihnen einen musikalischen Fundus, der integrativer Bestandteil in Ihrer Familie werden kann.

Musikgarten I (ab 18 Monate) und Musikgarten II (3-4 Jahre)
An einem solchen Kurs sind immer zwei Personen aus einer Familie beteiligt, Ihr Kind und ein Erwachsener. Diese "Partnerin" des Kindes kann die Mutter sein oder der Vater, die Oma, der Opa, ein Pate.... Zusammen besuchen Sie einmal in der Woche den Musikgarten.Der Musikgarten ist ein musikpädagogisches Konzept, das Kleinkinder und deren "Partner" zum gemeinsamen Musizieren anregt. Durch musikalische Spiele, Tänze und das gemeinsame Singen können die Kinder die eigene Stimme und den Körper entdecken und gemeinsam mit ihren Partnerinnen Freude daran erleben.Der Musikgarten betont die musikalische Wechselbeziehung zwischen dem Kleinkind und dem Erwachsenen. Die Partnerin sitzt nicht beobachtend am Rande des Geschehens sondern ist aktiv im gemeinsamen Erleben von Musik. Wenn Kind und Partner im Musikgarten gemeinsam musizieren, wird sich dies zu Hause fortsetzen. Die Musik fördert die Gesamtentwicklung Ihres Kindes, bei der Sie einbezogen und aktiv sind.

Die Musiktheorie umfasst die Teilgebiete

  • Allgemeine Musiklehre und Musikgeschichte
  • Rhythmuslehre
  • Harmonielehre
  • Melodielehre (Kontrapunkt)
  • Formenlehre
  • Gehörbildung

Die Oboe ist schon über 300 Jahre alt und stammt aus Frankreich. Wegen ihres klaren und eindringlichen Klanges gibt sie auch heute noch im Orchester den Stimmton an. Fröhlichkeit, Leid und Schmerz können im Ton der Oboe liegen, wenn sie weitgespannte Melodiebögen spielt.

Die Posaune hat einen weichen, schmiegsamen Ton und klingt meist voll und würdig. Ihre Besonderheit ist der lange Zug, mit dem Tonveränderungen stufenweise oder gleitend (glissando) erzeugt werden.

Friedrich der Große hat noch auf einer Querflöte aus Holz geblasen. Heute werden die meisten Flöten aus Metall gebaut (Silber oder Gold). Der Klang der Querflöte ist vielseitig: matt oder neblig, sanft und rund oder hellglänzend silbrig. Sie ist als Konzertinstrument gleichermaßen einsetzbar wie in der Kammermusik oder im Orchester. Auch im Jazz-Ensemble oder Blasorchester hat sie ihren festen Platz

1840/45 erblickte das Saxophon das Licht der Welt. Hierzu verhalf ihm sein Erfinder Adolph Sax. Er stellte dieses Instrument zwar aus Metall her, erreichte aber durch die Verwendung des Klarinettenmundstückes den warmen Ton von Holzblasinstrumenten. Geübte Spieler entlocken dem Saxophon eine Vielzahl unterschiedlicher Klangfarben: metallisch-hart, weich-rauchig, agrressiv-rau ...

Das Instrumentarium der Schlagzeuger ist sehr umfangreich und klanglich vielseitig. In den Schlagzeugensembles, den Jazz-Pop-Gruppen und den Orchestern ist die Vielseitigkeit zu erleben. Das reicht vom Einsatz der eigenen Hände und Füsse über Holzblöcke, Pauke, Drum-Sets, Mallets, Triangel, Kastagnetten, Becken, Marimba, Xylophon, Röhrenglocken und noch vieles mehr.

Die Trompete hat einen strahlenden, durchdringenden Klang. Durch ihre große Beweglichkeit kann sie musikalische Kapriolen drehen, aber auch sanft und lyrisch klingen.

Die Tuba sorgt innerhalb der Blechblasinstrumente für die tieferen Tonlagen, wobei ihr Klang weich und rund ist. Obwohl die Tuba ein gewichtiges Instrument ist, entlocken ihr Könner mit Leichtigkeit geschmeidige Melodien.

Die Viola gehört zur Familie der Streichinstrumente, die die Grundlage heutiger sinfonischer Orchester bilden. Sie ist etwas größer als die Violine und klingt dunkler. Ohne die Bratsche ist jeder Ensembleklang unvollkommen.

Die Violine ist eines der populärsten Instrumente der heutigen Musikwelt und in Klassik, Jazz, Folklore, Rock und Pop zu finden. Sie gehört zur Familie der Streichinstrumente, die die Grundlage der heutigen sinfonischen Orchester bilden. Innerhalb der Streicherfamilie ist sie das kleinste Instrument mit der hellsten Klangfarbe.

Das Violoncello ist in der heutigen Musikwelt in Klassik, Jazz, Folklore, Rock und Pop zu finden. Es gehört zur Familie der Streichinstrumente, die die Grundlage heutiger sinfonischer Orchester bildet. Innerhalb der Streicherfamilie ist das Cello vielleicht das vielseitigste Instrument, denn es kann sich mit seinem warmen Ton dem Klang von Geige und Bass nähern.