„Das Roy­al bezieht sich (auch) auf das Publikum“

Hen­ning Schwep­pe und Kai Wal­ken­horst mode­rie­ren „MuKu Roy­al“ mit Witz, Charme und Herzblut

Wenn die Instru­men­te gestimmt, die Stim­men ein­ge­sun­gen und die Farb­töp­fe geöff­net sind, dann wis­sen Hen­ning Schwep­pe und Kai Wal­ken­horst: Gleich ist Show­time! Bei der dies­jäh­ri­gen Aus­ga­be von „MuKu Roy­al“ füh­ren die bei­den mit Witz, Charme und viel Erfah­rung durch den Abend.

Was erwar­tet das Publi­kum bei der dies­jäh­ri­gen Aus­ga­be von „MuKu Roy­al“?
Hen­ning Schwep­pe (HS): Ein bun­ter Strauß kul­tu­rel­ler Köst­lich­kei­ten …
Kai Wal­ken­horst (KW): (lacht) Ein Strauß Köst­lich­kei­ten – das geht ja schon gut los!
HS: Na gut – ein wun­der­ba­res Pro­gramm aus den vier Spar­ten der MuKu: Musik, Kunst, Tanz und Thea­ter.
KW: Es ist immer wie­der beein­dru­ckend, wel­che Qua­li­tät bei „MuKu Roy­al“ auf die Büh­ne gebracht wird.

Ihr habt die Ver­an­stal­tung bereits drei­mal mode­riert. Was ist aus eurer Sicht das Beson­de­re an „MuKu Roy­al“?
KW: Das „Roy­al“ bezieht sich ja nicht in ers­ter Linie auf die MuKu, son­dern bil­det den Rah­men, um das Publi­kum könig­lich zu begeis­tern.
HS: Die VIPs ste­hen nicht auf der Büh­ne, son­dern sit­zen davor. Die Gäs­te fla­nie­ren über den roten Tep­pich – das Gan­ze ist auch ein Dan­ke­schön an alle Freun­din­nen und Freun­de der MuKu. Das ist schon etwas Beson­de­res.
KW: Schön gesagt!
HS: Dan­ke!

Apro­pos Freun­de der MuKu: Ihr wart bei­de lan­ge im Vor­stand des För­der­ver­eins tätig …
HS: Ja, gut zehn Jah­re. Daher kommt auch die enge Ver­bin­dung zur MuKu.
KW: Und unse­re ers­ten Mode­ra­tio­nen hat­ten wir damals bei „MuKu TV“. Hen­ning war da unser TV-Experte.

Aber eine Live-Show zu mode­rie­ren ist dann doch noch etwas ande­res, oder?
KW: Auf jeden Fall. Das macht sogar noch mehr Spaß. Vor meh­re­ren Hun­dert Leu­ten zu ste­hen und sie – im bes­ten Fall – zum Lachen zu brin­gen, ist defi­ni­tiv ein Highlight.

Habt ihr gar kein Lam­pen­fie­ber?
HS: Ein biss­chen ner­vös ist man natür­lich schon. Aber das ist der Vor­teil einer Dop­pel­mo­de­ra­ti­on: Die Gefahr eines Black­outs ist um 50 Pro­zent redu­ziert! (lacht)

Das heißt, ihr legt die Tex­te vor­her nicht kom­plett fest?
KW: Wir über­le­gen uns eine Struk­tur und machen Stich­punk­te. Es bleibt aber immer genug Raum für Impro­vi­sa­ti­on.
HS: Haben wir ja an der MuKu gelernt! (lacht)
KW: Genau – da gibt’s tol­le Kur­se zu dem The­ma. (lacht)

Gab es Momen­te aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren, die euch beson­ders im Gedächt­nis geblie­ben sind?
HS: Neben der wun­der­vol­len Musik?
KW: Ja, klar – das Mee­res­leuch­ten am Strand von Lan­ge­oog!
HS: Wäh­rend der Coro­na-Zeit durf­ten wir „MuKu Roy­al“ nur unter stren­gen Hygie­ne­re­geln auf­füh­ren. Die getes­te­ten Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen durf­ten sin­gen, das Publi­kum aber nicht. Beim „Wellerman“-Song war eigent­lich ein Mit­sing-Part geplant. Also baten wir alle Gäs­te, ihre Han­dy-Lam­pen im Takt zu schwen­ken.
KW: Und das sah dann aus wie das Mee­res­leuch­ten am Strand von Lan­ge­oog – ein Gänsehautmoment!

Mit wel­chem Gefühl soll­ten die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er nach Hau­se gehen?
KW: Beschwingt durch die Musik, ange­regt durch die Kunst – und mit dem Wunsch, selbst wie­der ein­mal krea­tiv zu wer­den.
HS: Viel­leicht ja sogar in der MuKu! (lacht)

Vie­len Dank für das Gespräch.