„Bi-Cussion“ auf Konzerttour in Katalonien
Schlagzeugensemble der MuKu, Eltern und Geschwister reisen nach Spanien. Konzerte in Cervera, Esparreguera und Altafulla.
Zum sieben Mal seit dem Jahr 2009 hat das Schlagzeugensemble „Bi-Cussion“ ein Zeichen für gelebte Völkerverständigung gesetzt. Leiter Jörg Prignitz mit Familie, elf Schlagzeuger, ein Bassist, Eltern und Geschwister haben in den beiden Herbstferienwochen im 1.700 Kilometer weit entfernten kleinen Küstenort Altafulla in der spanischen autonomen Region Katalonien diverse Apartments und Hotelzimmer bezogen. Instrumente von Pauken und Trommeln über Marimba- und Vibraphone bis hin zur Kuhglocke wurden mit einem eigens angemieteten Sprinter transportiert.
Bereits lange im Vorfeld hatte Jörg Prignitz seine guten Kontakte genutzt. Drei Konzerte wurden organisiert. Bei einigen Stücken spielten spanische Schlagzeugschüler mit. Zum Auftakt ging es in die altehrwürdige Església de Sant Domènec in Cervera in der Provinz Lleida, gelegen auf 541 Höhenmetern. Bürgermeister Joan Santacana i Vélez und Schlagzeuglehrerin Aleydis Serra Rovira begrüßten die Gäste aus Bielefeld. Das Publikum im gut besuchten Gotteshaus erlebte ein abwechslungsreiches Programm, das von Led Zeppelin-Medley über „La Llorona“ bis hin zu „Smoke an the water“ reichte.
Das galt auch für den zweiten Auftritt. Der fand in Esparreguera in der Provinz Barcelona unter freiem Himmel statt. Den krönenden Abschluss bildete das Konzert im Theater „La Violeta“ in Altafulla mit seiner perfekten Akustik. Hier griffen auch Schüler aus Altafulla und Torredembarra beim Zusammenspiel mit den erfahrenen Bi-Cussions zu den Schlägeln. „Sie haben sogar in den Ferien geübt und sind stolz, dabei sein zu dürfen“, berichtete Lehrerin Carmen Erb von der Motivation ihrer jungen Schlagzeuger. „Heute haben sie gesehen, was mit der nötigen Übung daraus werden kann.“
Dass „Bi-Cussion“ im kommenden Jahr gerne noch einmal wiederkommen würden, freute die Spanier besonders. Und nicht nur sie. Auch das Bielefelder Schlagzeugensemble und alle Begleitpersonen haben große Hoffnung, sich noch einmal auf den Weg machen zu können und so erneut unvergessliche Erlebnisse sammeln zu können. Obwohl die aktuellen Instrumentalisten eine Altersspanne von 7 bis 20 Jahren haben, sind sie schnell zu einer homogenen Gruppe zusammengewachsen.
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