„Vier Ecken“ – Lehr­kräf­te der Kunst­spar­te zei­gen eige­ne Werke

Unter dem Titel “Vier Ecken” prä­sen­tie­ren die Lehr­kräf­te der Kunst­spar­te der Musik- und Kunst­schu­le Bie­le­feld ihre eige­nen künst­le­ri­schen Arbei­ten. Die Aus­stel­lung rückt damit bewusst ein­mal nicht die Ler­nen­den, son­dern die Leh­ren­den selbst in den Mit­tel­punkt und ermög­licht einen beson­de­ren Ein­blick in ihr per­sön­li­ches künst­le­ri­sches Schaffen.

Die Ver­nis­sa­ge fin­det am Don­ners­tag, dem 26. Febru­ar 2026, um 19 Uhr statt. Für die musi­ka­li­sche Beglei­tung des Abends sorgt die Grup­pe Pur­ple Life unter der Lei­tung von Micha­el Voss.

Die Aus­stel­lung ist vom 26. Febru­ar bis zum 27. März 2026 in den Flu­ren des Erd­ge­schos­ses und des ers­ten Ober­ge­schos­ses zu sehen.

Zum Aus­stel­lungs­kon­zept

Vier Ecken – so vie­le hat oft ein Bild, eben­so wie ein Raum oder eine Wand. Sie geben Halt, mar­kie­ren Gren­zen und schaf­fen einen Rah­men. Gleich­zei­tig regen sie dazu an, über die­se Begren­zun­gen hin­aus­zu­den­ken, Per­spek­ti­ven zu wech­seln und neue Wege ein­zu­schla­gen. Der Aus­stel­lungs­ti­tel ist somit sowohl Vor­ga­be als auch Herausforderung.

In die­sem Span­nungs­feld zwi­schen Struk­tur und Frei­heit, Form und Expe­ri­ment ent­ste­hen Arbei­ten, die sich durch Viel­falt und Indi­vi­dua­li­tät aus­zeich­nen. Genau die­se Band­brei­te macht die Aus­stel­lung „Vier Ecken“ erlebbar.

Kunst aus unter­schied­li­chen Generationen

In den Flu­ren der Musik- und Kunst­schu­le prä­sen­tie­ren 26 Lehr­kräf­te ihre Wer­ke und geben Ein­bli­cke in äußerst unter­schied­li­che künst­le­ri­sche Posi­tio­nen. Vie­le der Aus­stel­len­den sind eng mit der Musik- und Kunst­schu­le ver­bun­den. Eini­ge waren selbst einst Schü­le­rin­nen oder Schü­ler der Insti­tu­ti­on, ande­re haben die Zeit der Werk­kunst­schu­le oder der spä­te­ren Fach­hoch­schu­le für Gestal­tung in die­sem Gebäu­de miterlebt.

Gleich­zei­tig prä­gen auch jün­ge­re Lehr­kräf­te mit zeit­ge­nös­si­schen Ansät­zen die Aus­stel­lung und set­zen neue Impul­se. So ent­steht ein leben­di­ges Pan­ora­ma aus ver­schie­de­nen Gene­ra­tio­nen, Erfah­run­gen und künst­le­ri­schen Handschriften.

Tech­ni­ken und Ausdrucksformen

Die Aus­stel­lung ver­eint eine gro­ße Band­brei­te an Tech­ni­ken und Arbeits­wei­sen: Zeich­nung, Male­rei, Foto­gra­fie, Misch­tech­ni­ken, expe­ri­men­tel­le Bild­ver­fah­ren und Assem­bla­gen sind ver­tre­ten. Prä­zi­se aus­ge­ar­bei­te­te For­men ste­hen dabei neben frei­en, intui­ti­ven Ansät­zen. Jede Posi­ti­on erzählt von einer indi­vi­du­el­len künst­le­ri­schen Hal­tung und von der Begeis­te­rung, Kunst nicht nur zu leh­ren, son­dern auch selbst aktiv zu leben.

Aus­stel­len­de Künst­le­rin­nen und Künstler

Chris­ti­na Balcke-Her­lyn, Anne Doris Borg­sen, Anke Brandt, Vio­la Fried­rich, Bri­git­te Fuhr­mann-Mau, Cars­ten Gude, Kars­ten Habig­horst, Andrea Kar­le, Ceci­lie Kehl, Rai­ner Krau­se, Lena Licht, Mur­te Julia Lie­ben­berg, Flo­ri­an Musch, Kema Pecht, Bir­git Peter­schrö­der, Micha­el Plö­ger, Lars Rosen­bohm, Mar­le Schmidt, Susan­ne Schmidt-Minuth, Jose­phi­ne Schön­berg, Rab­bea Schuldt, Diet­rich Schul­ze
Sabri­na Strunk, Jana Top­el, Peter Wehow­sky & Romy Wiebe

Die Aus­stel­lung lädt dazu ein, die Lehr­kräf­te der Kunst­spar­te aus einer neu­en Per­spek­ti­ve ken­nen­zu­ler­nen – als Künst­le­rin­nen und Künst­ler mit ganz eige­nen Ausdrucksformen.

Bei Fra­gen oder Inter­es­se könnt ihr euch jeder­zeit bei uns melden!