Rück­blick: Jah­res­voll­ver­samm­lung 2026 der MuKu – Qua­li­tät (er)leben

Am Sams­tag, dem 7. März 2026, fand im Kon­zert- und Thea­ter­saal der MuKu die dies­jäh­ri­ge Jah­res­voll­ver­samm­lung statt. Unter dem Mot­to „Qua­li­tät (er)leben – Men­schen, Kul­tur, Ver­ant­wor­tung“ kamen Kolleg*_innen, Politiker*_innen, Gäs­te und Wegbegleiter*innen der MuKu zusam­men, um auf das ver­gan­ge­ne Jahr zurück­zu­bli­cken, aktu­el­le Ent­wick­lun­gen ein­zu­ord­nen und gemein­sam einen Aus­blick auf zukünf­ti­ge The­men zu geben.

Bereits ab 9:30 Uhr boten Kaf­fee, Tee und Kek­se im Foy­er Gele­gen­heit zum Ankom­men und per­sön­li­chen Aus­tausch. Den Auf­takt der Ver­an­stal­tung bil­de­te eine kur­ze künst­le­ri­sche Per­for­mance von Frank Ober­schelp, Hsu­an Cheng Floth und Diet­rich Schul­ze. Sie stimm­te die Ver­samm­lung auf den Tag ein.

Nach der Begrü­ßung durch Miri­am Köp­ke sorg­te die MuKu Folk Con­nec­tion mit einem musi­ka­li­schen Bei­trag für einen leben­di­gen Start in den Vor­mit­tag. Im anschlie­ßen­den Gruß­wort hob Bir­git Becker­mann die beson­de­re Bedeu­tung der Musik- und Kunst­schu­le für die Gesell­schaft her­vor. Kul­tu­rel­le Bil­dung leis­te einen wich­ti­gen Bei­trag zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung, stär­ke den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und schaf­fe Räu­me für Krea­ti­vi­tät und Selbst­wirk­sam­keit. Gleich­zei­tig beton­te sie die Rol­le der gemein­sa­men künst­le­ri­schen Arbeit als Ort, an dem Zuhö­ren, Ver­ant­wor­tung und demo­kra­ti­sche Wer­te gelebt wer­den. Auch die kon­ti­nu­ier­li­che und ver­läss­li­che Arbeit der Lehr­kräf­te wur­de aus­drück­lich gewür­digt – eine Ver­bin­dung aus künst­le­ri­scher Qua­li­tät, päd­ago­gi­scher Kom­pe­tenz und sozia­lem Engagement.

Der anschlie­ßen­de Rück­blick auf das Jahr 2025 mach­te deut­lich, wie viel­fäl­tig und leben­dig das ver­gan­ge­ne Jahr an der MuKu war. Ein wich­ti­ger Mei­len­stein war die Umstel­lung auf den TVöD, die nicht nur struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen mit sich brach­te, son­dern auch als Qua­li­täts­sprung für die Arbeit der Schu­le gewer­tet wird. Dar­über hin­aus wur­den zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen, Pro­jek­te und beson­de­re Momen­te aus den ver­schie­de­nen Spar­ten prä­sen­tiert. Die Spar­ten­lei­tun­gen der vier Spar­ten Musik, Kunst, Tanz und Thea­ter prä­sen­tier­ten ein­drucks­voll die Band­brei­te der päd­ago­gi­schen und künst­le­ri­schen Arbeit an der MuKu.

Anschlie­ßend sorg­te ein wei­te­rer künst­le­ri­scher Bei­trag der Grup­pe “Thea­ter am Vor­mit­tag” für einen inspi­rie­ren­den Moment, bevor Kati Böle­fahr, Lei­te­rin der Stadt­mar­ke Bie­le­felds bei Bie­le­feld Mar­ke­ting, einen exter­nen Impuls gab. Sie beleuch­te­te, wel­che Fak­to­ren zur Qua­li­tät einer star­ken Stadt­mar­ke bei­tra­gen und wel­che Rol­le Kul­tur dabei spielt.

Im Anschluss folg­te ein ers­ter Aus­blick auf zen­tra­le The­men für das Jahr 2026: Vier spar­ten­über­grei­fen­de Schwer­punk­te wer­den die Arbeit der MuKu in den kom­men­den Mona­ten beson­ders prägen.

  • Qua­li­täts­ma­nage­ment – „Nicht Zufall, son­dern System“

  • Schutz­kon­zept – „Sicher­heit ist Teil von Qualität“

  • Talent­för­de­rung – „Talen­te ent­de­cken. Qua­li­tät entfalten.“

  • Mentor*innen-Programm – „Erfah­rung tei­len – Ent­wick­lung erleben.“

Anschlie­ßend wur­den die­se The­men in soge­nann­ten „Qua­li­täts-Inseln“ wei­ter­ge­dacht. In klei­nen Gesprächs­grup­pen hat­ten die Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit, sich aus­zu­tau­schen, Gedan­ken zu tei­len und Wün­sche zu for­mu­lie­ren. Die gesam­mel­ten Per­spek­ti­ven mach­ten deut­lich, wie viel­fäl­tig Qua­li­tät im Kon­text kul­tu­rel­ler Bil­dungs­ar­beit ver­stan­den wird: von siche­ren Lern­räu­men über sys­te­ma­ti­sche Qua­li­täts­ent­wick­lung bis hin zur För­de­rung indi­vi­du­el­ler Talen­te und kol­le­gia­lem Austausch.

Im zwei­ten Teil der Ver­an­stal­tung rich­te­te sich der Blick nach vor­ne: Die Spar­ten­lei­tun­gen der Berei­che Musik, Kunst, Tanz und Thea­ter stell­ten geplan­te Pro­jek­te, neue Ange­bo­te und Ver­an­stal­tung­s­high­lights für das Jahr 2026 vor. Dabei wur­de auch deut­lich, wel­che wich­ti­ge Rol­le The­men wie Inklu­si­on, Koope­ra­ti­on und Nach­wuchs­för­de­rung in zukünf­ti­gen Pro­gram­men spie­len werden.

Zum Abschluss der Ver­samm­lung wur­den die Ergeb­nis­se der Qua­li­täts-Inseln zusam­men­ge­fasst. Anschlie­ßend klang die Ver­an­stal­tung bei Essen und Geträn­ken im Foy­er aus.

Die Jah­res­voll­ver­samm­lung hat ein­mal mehr gezeigt, wie viel Enga­ge­ment, Krea­ti­vi­tät und Ver­ant­wor­tung in der täg­li­chen Arbeit der MuKu ste­cken und wie wich­tig der gemein­sa­me Aus­tausch für die Wei­ter­ent­wick­lung der Schu­le ist.

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