Yael Nie­mey­er Kunst­preis — Die lei­sen Bil­der gewin­nen

Bereits zum drit­ten Mal wur­de die­ses Jahr der Kunst­preis aus­ge­schrie­ben, benannt nach der Grün­de­rin der Spar­te Kunst der Musik- und Kunst­schu­le Bie­le­feld. Stif­ter Antho­ny James, Ehe­mann von Yael Nie­mey­er, Gün­ter Ader und Diet­rich Schul­ze, Lei­ter Spar­te Kunst, luden in die­sem Jahr jun­ge Künst­ler im Alter von 16 – 25 Jah­re zum Wett­be­werb ein, der für eine Kunst­schu­le unge­wöhn­lich hoch mit Preis­gel­dern von 1500, 1000 und 500 EUR dotiert ist.In einem Wett­be­werb über­zeug­te Yael Nie­mey­er 1981 mit ihrem Kon­zept einer Kunst­schu­le für die Stadt Bie­le­feld. Die­se ent­wi­ckel­te sich unter ihrer Lei­tung zu einer der größ­ten Kunst­schu­len für Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne in Deutsch­land.
Von 2004 – 2008 stand Yael Nie­mey­er der Musik- und Kunst­schu­le Bie­le­feld als Direk­to­rin vor.
Ihre lei­ten­de Tätig­keit hat sie immer als „Brei­ten­ar­beit auf hohem Niveau“ bezeich­net. Sie beglei­te­te jun­ge Künst­ler über vie­le Jah­re ihrer künst­le­ri­schen Ent­wick­lung und berei­te­te sie auf eine pro­fes­sio­nel­le Arbeit als Künst­ler, Desi­gner oder Kunst­päd­ago­ge vor.

Der Krea­ti­vi­tät waren dabei kei­ne Gren­zen gesetzt: Weder The­ma noch bild­ne­ri­sches Medi­um wur­den vor­ge­ge­ben. So wur­den von Teil­neh­mern der Muku, aber auch ande­rer Schu­len über 100 beein­dru­cken­de Wer­ke ein­ge­reicht: Zeich­nung, Male­rei, Bil­der­se­ri­en, groß­for­ma­ti­ge Wer­ke, Skulp­tu­ren, Foto­gra­fi­en oder Video wur­den vor­ge­stellt, das Aus­wahl­ver­fah­ren erfolg­te unter Wah­rung der Anony­mi­tät.

In Prof. Andre­as Beau­g­rand, Fach­hoch­schu­le Bie­le­feld – Axel Dürr,  Bodel­schwingh-Gym­na­si­um Bie­le­feld – Chris­tia­ne Heu­win­kel, Kunst-Forum Her­mann Sten­ner – Dr. Hen­ri­ke Mund, Kunst­hal­le Bie­le­feld – Inga Michae­lis, Kul­tur-Street­wor­ke­rin, Güters­loh und Alex­an­dra Sonn­tag, Bie­le­fel­der Künst­le­rin fand Diet­rich Schul­ze kom­pe­ten­te Jury­mit­glie­der, die in inten­si­ven Gesprä­chen am Sams­tag, 16.11.19 die Gewin­ner ermit­tel­ten.

Lea Hil­de­brand, 18 Jah­re, errang den ers­ten Platz mit einem Werk, das schon bekann­te Pro­ble­ma­ti­ken der Whats­App-Kom­mu­ni­ka­tio­nen auf ein Selbst­ge­spräch redu­ziert und die­ses vir­tu­os umsetz­te.

Zweit­plat­zier­te ist Hele­na Beckert, 23 Jah­re. Die kolo­rier­ten Zeich­nun­gen im Span­nungs­feld von Kör­per, Raum und Mate­ri­al  begeis­ter­ten die Jury in ihrer indi­vi­du­el­len Bild­spra­che.

Mar­la Strat­mann, erst 16 Jah­re alt, über­zeug­te mit einem Kat­zen­por­trait in male­ri­schem Inte­ri­eur und wird mit dem drit­ten Preis aus­ge­zeich­net.

Die Preis­ver­lei­hung und Aus­stel­lungs­er­öff­nung, in der alle ein­ge­reich­ten Arbei­ten prä­sen­tiert wer­den, fin­det Sonn­tag, 1.12.2019 um 18 Uhr in der Musik- und Kunst­schu­le statt.

Musi­ka­lisch beglei­tet wird die Ver­nis­sa­ge dabei vom Musiker­duo „Kra­bön­te“ das ihren fas­zi­nie­ren­den Klang­tep­pich aus Pia­no­s­piel, Elec­tro­nics und Beats um die Kunst­wer­ke weben wird und Preis­trä­ger, Teil­neh­mer als auch Besu­cher in einen inspi­rie­ren­den Abend beglei­ten.