Bie­le­felds neu­er Fern­seh­ka­nal MuKu-TV ist seit April wöchent­lich auf Sendung.

Jeden Don­ners­tag um 18 Uhr sen­det seit April mit MuKu-TV inter­ak­ti­ves Fern­se­hen, live und aus Bie­le­feld. Mitt­ler­wei­le bereits über 20 Mal und am kom­men­den Don­ners­tag folgt die 22. Aus­ga­be. Was genau am Don­ners­tag in den 45 Minu­ten pas­siert, stand mit Redak­ti­ons­schluss noch nicht fest, denn MuKu-TV will immer mög­lichst aktu­ell sein und so fällt die Ent­schei­dung über die aktu­el­len The­men immer kurz­fris­tig. Erst einen Tag vor jeder Sen­dung wird die Pro­gramm­vor­schau auf der Inter­net­sei­te von MuKu-TV veröffentlicht.

Anders als beim nor­ma­len Fern­se­hen, kann sich jeder live an der Sen­dung betei­li­gen. Dies geschiet indem man wäh­rend des Live­streams chat­tet oder eine Mail an die Adres­se schreibt, die auf dem Bild­schirm ein­ge­blen­det wird. Der Chat und das Post­fach wird von einem Redak­ti­ons­mit­glied wäh­rend der Sen­dung mit­ge­le­sen und sofort wei­ter gereicht. Da oft Fach­leu­te aus den Berei­chen Kunst, Thea­ter, Tanz und natür­lich den ver­schie­de­nen Berei­chen der MuKu ein­ge­la­den wer­den, bie­tet sich die Gele­gen­heit, Fra­gen direkt von einem Pro­fi beant­wor­ten zu lassen.

Neben der Serie „Will­ma die Muh­Kuh“, mit einer Kuh als Hand­pup­pe, die aller­leih All­tags­din­ge zusam­men mit dem Direk­tor der MuKu erlebt, hat die Sen­dung auch einen TV-Exper­ten. In „Dr. Schwep­pe erklärt die Welt“ kön­nen Zuschau­er den TV-Exper­ten Sinn­sprü­che und Rede­wen­dun­gen sen­den, die sie ger­ne erklärt haben möchten.

Mitt­ler­wei­le ver­zeich­net die MuKu über 5.200 Auf­ru­fe für die ver­gan­ge­nen 20 Sen­dun­gen. Aller­dings wer­den es täg­lich immer mehr. Das liegt nicht nur dar­an, dass jede Woche eine neue Sen­dung hin­zu­kommt, son­dern auch dar­an, weil alle Sen­dun­gen auf dem You­Tube Chan­nel der MuKu oder über das Sen­dungs­ar­chiv auf der Sei­te von MuKu-TV auch im Nach­hin­ein ange­se­hen wer­den kön­nen. Dann kann man zwar nicht mehr live in die Sen­dung chat­ten, jedoch sehen sich die meis­ten Zuschau­er die Sen­dung im Nach­hin­ein an.

Gesen­det wird aus einem klei­nen Raum im Dach­ge­schoss der MuKu. Der Raum wur­de frü­her als Foto­la­bor genutzt. Daher hat er kei­ne Fens­ter, dafür aber eine gute Lüf­tungs­an­la­ge, vie­le Steck­do­sen und über der Ein­tritts­tür eine „Bit­te nicht ein­tre­ten“ Lam­pe, die rot leuch­tet, wenn man das Stu­dio nicht betre­ten darf. Genau die Vor­aus­set­zun­gen also, die für ein Fern­seh­stu­dio ide­al sind. Des­we­gen konn­te das Stu­dio inner­halb weni­ger Wochen in Eigen­ar­beit kos­ten­güns­tig zum Fern­seh­stu­dio umge­baut werden.

Die ers­te Sen­dung erfolg­te im April. Denn MuKu-TV ent­stand wegen der Coro­na Kri­se und dem Wunsch der MuKu, Schü­ler, Eltern und inter­es­sier­te Bür­ger trotz Kon­takt­ver­bot im Shut­down, errei­chen zu kön­nen. Die tech­ni­sche Aus­rüs­tung bestand zunächst nur aus Gerä­ten aus dem Pri­vat­be­sitz eini­ger MuKu Mit­ar­bei­ter und gesen­det wur­de zu Beginn aus dem Ess­zim­mer von Domi­nik Pott­hast, der Lei­tungs­as­sis­tent an der MuKu ist.

Mitt­ler­wei­le ist das Stu­dio schon semi­pro­fes­sio­nell unter­wegs. Es ist per Glas­fa­ser mit dem Inter­net ver­bun­den und es gibt pro­fes­sio­nel­le Mikro­pho­ne und Schein­wer­fer aus dem Ver­an­stal­tungs­be­reich der MuKu. Die­se wer­den zur­zeit nicht benö­tigt, da die meis­ten Ver­an­stal­tun­gen nicht statt­fin­den können.

Jeden Don­ners­tag kann man sich über die­se Home­page und die von MuKu-TV in die aktu­el­le Sen­dung kli­cken. Die Adres­se hier­zu lau­tet: www.muku-tv.de.