Jack Ma emp­fiehlt: Musik, Male­rei, Kunst

Jack Ma, CEO von Ali­ba­ba wur­de auf dem Welt­wirt­schafts­fo­rum in Davos gefragt, wie er als aus­ge­bil­de­ter Leh­rer zum The­ma Bil­dung steht. Es folg­te ein span­nen­des Plä­doy­er: „Leh­rer sein bedeu­tet nicht, ‚ich weiß es bes­ser als du‘ son­dern ‚ich weiß es bes­ser, weil ich von ande­ren gelernt habe’. Ein Leh­rer darf nie­mals auf­hö­ren zu ler­nen.“ Er fügt an: „Ändern wir nicht wie wir unter­rich­ten, dann haben wir in 30 Jah­ren gro­ße Pro­ble­me.“ Er begrün­det sei­ne Aus­sa­ge mit der Digi­ta­li­sie­rung, die bis 2030 bis zu 800 Mil­lio­nen Beru­fe ver­nich­ten könn­te. „Wir kön­nen Kin­dern nichts bei­brin­gen, was Maschi­nen bes­ser kön­nen.“

Das Bil­dungs­sys­tem basie­re dar­auf, das Wis­sen der ver­gan­ge­nen 200 Jah­re zu ver­mit­teln, so der Vor­sit­zen­de des größ­ten Han­dels­kon­zerns der Welt. Jack Ma spricht sich dafür aus, dass Kin­der etwas ein­zig­ar­ti­ges ler­nen sol­len, was Maschi­nen nie­mals kön­nen. Er macht Bei­spie­le. Wich­tig sind: “Wer­te, Über­zeu­gung, unab­hän­gi­ges Den­ken, Team­work, Mit­ge­fühl – Din­ge die nicht durch rei­nes Wis­sen ver­mit­telt wer­den.“

Aber wie dann? Der Fir­men­grün­der ist über­zeugt: „Sport, Musik, Male­rei, Kunst (….) So stel­len wir sicher, dass Men­schen unter­schied­lich sind. Alles was wir leh­ren muss unter­schied­lich von Maschi­nen sein. Wenn es Maschi­nen bes­ser kön­nen, müs­sen wir dar­über nach­den­ken.“

Hier fin­dest du das Video von der Kon­fe­renz in Davos