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überregionale Presse

Freiberufler: Nur Künstler jammern nicht

Freitag, den 23. Juli 2010 um 08:00 Uhr | Geschrieben von: Neue Westfälische | PDF Drucken E-Mail

neue-westfalischeKOMMENTAR VON JOACHIM GÖRES

Alles ist relativ: Niedergelassene Ärzte blicken düster in die Zukunft, weil sie Einschnitte bei den Honoraren fürchten. Dabei bleibt ihnen am Monatsende nach Abzug aller Unkosten so viel Geld übrig wie sonst kaum einem Freiberufler. Auf der anderen Seite ist die Stimmung bei denjenigen am besten, die sich voller Enthusiasmus in einem kreativen Beruf selbstständig machen – häufig, weil sie keine Chance auf eine der wenigen Stellen etwa an der Musikschule haben. Der Durchschnittsverdienst von freien Künstlern liegt bei 12.000 Euro – im Jahr, nicht im Monat.

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Naumann gegen Kürzungen der Kulturetats

Montag, den 15. Februar 2010 um 06:57 Uhr | Geschrieben von: dpa | PDF Drucken E-Mail

Naumann-MichaelDer Publizist Michael Naumann war Kulturstaatsminister im Kanzleramt. (Foto: Karin Rocholl)

Berlin (dpa). Der frühere Kulturstaatsminister Michael Naumann (SPD) hat vor weiteren Kürzungen der Kulturausgaben gewarnt. Die Politik müsse auch das Glück und die Freiheit der Menschen sichern, sagte Naumann und kritisierte: „Politiker sehen sich in diesem Land als Mäzene, die sich herabneigen und der Kultur etwas spenden aus dem Steuersäckel – niemals würden wir das vom Verteidigungsminister sagen“, meinte der 68-Jährige. „Deutschlands Freiheit wird in Wahrheit nicht am Hindukusch verteidigt, sondern in den Theatern, Konzertsälen, Opernhäusern, Museen und Buchläden und natürlich in den Schulen – dort wird unsere Freiheit in Wirklichkeit konstituiert und verteidigt.“

Die Kulturausgaben seien keine Subventionen, betonte Naumann. „Kein Mensch sagt, die Bundeswehr wird subventioniert, aber die Kultur wird angeblich subventioniert. Das ist lächerlich. Das Volk der Dichter und Denker ist in Wirklichkeit noch immer befangen in einer Vorstellung von Politik als etwas Kulturfernem.“

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Antworten der Musikhochschulen auf die Bologna-Umfrage der nmz

Montag, den 16. November 2009 um 00:00 Uhr | Geschrieben von: Neue Musikzeitung | PDF Drucken E-Mail
Der Begriff Bologna-Prozess bezeichnet ein politisches Vorhaben zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens bis zum Jahr 2010. Er beruht auf einer im Jahre 1999 von 29 europäischen Bildungsministern im italienischen Bologna unterzeichneten, völkerrechtlich nicht bindenden Bologna-Erklärung.

(nmz) - 20 von 26: Das war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses die Rückläuferquote der nmz Umfrage zum Bologna-Prozess an deutschen Musikhochschulen (bei den Studierenden waren es weniger).

Angeschrieben wurden neben den 24 Mitgliedern der Rektorenkonferenz auch die Hochschule für Musik Mainz und das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Die Fragen lauteten:

  1. Wie weit ist der Bologna-Prozess an Ihrer Hochschule fortgeschritten. Wie sieht Ihre zeitliche Planung für die Umsetzung aus? Ist eine Akkreditierung vorgesehen?
  2. Haben Sie im Zuge des Prozesses neue Studiengänge eingeführt, oder planen Sie solche? Wenn ja, welche?
  3. Wie werden die veränderten Vorschriften zu den Prüfungsleistungen an Ihrer Hochschule gehandhabt bzw. wie sehen Ihre Planungen aus?
  4. Wirkt sich die Auseinandersetzung mit den Bologna-Anforderungen Ihrer Meinung nach positiv auf die Arbeit und Ausbildung an Ihrer Hochschule aus?
  5. Spielt der Faktor Mobilität, inkl. des Absolvierens zentraler Studienleistungen an Partner- und anderen ausländischen Hochschulen, in Ihren Planungen eine konkrete Rolle?

Frage an die Studierendenvertretung: Wie hat sich der Bologna-Prozess bisher auf die Studienbedingungen in Ihrem Haus ausgewirkt? Was erhoffen Sie sich, was befürchten Sie?

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Van Veen präsentiert Musical-Uraufführung am Hermannsdenkmal

Samstag, den 22. August 2009 um 21:30 Uhr | Geschrieben von: Neue Musikzeitung | PDF Drucken E-Mail

(nmz/kiz) - Detmold - Am Hermannsdenkmal in Detmold zeigt der niederländische Musiker Hermann van Veen am Samstag (22. August, 20.30 Uhr) die Uraufführung seines Musicals «Op een dag in september». Das Stück, das auf der Waldbühne an dem Denkmal präsentiert wird, ist nach Veranstalterangaben ein Programmhöhepunkt zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht, die auch als Schlacht im Teutoburger Wald bekannt ist.

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Schavan: Musikerziehung bleibt zentrales Anliegen der Politik

Mittwoch, den 12. August 2009 um 20:26 Uhr | Geschrieben von: neue musikzeitung | PDF Drucken E-Mail

schavanBlankenburg - Junge Leute an die praktische Musikerziehung heranzuführen bleibt nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) für die nächsten Jahre ein zentrales Anliegen der Politik. Das Kloster Michaelstein (Landkreis Harz) sei ein gutes Beispiel, wie 20 Jahre nach dem Fall der Mauer das innere und äußere Zusammenwachsen im Bereich der Kultur gelinge, sagte die Ministerin am Dienstag in Blankenburg. Neben Wirtschaft und Finanzen werde die Gesellschaft schließlich auch durch Kultur, Literatur, Architektur und Musik zusammengehalten.

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"Schimmel" meldet Insolvenz an

Dienstag, den 04. August 2009 um 10:21 Uhr | Geschrieben von: Neue Musikzeitung | PDF Drucken E-Mail

Klavier2Pianospielwerk der Firma Schimmel.

Nach Ibach stellt mit Schimmel einer der  traditionsreichsten Klavierbauer in Deutschalnd die Produktion ein

(nmz/kiz) - Der traditionsreiche Klavierhersteller Schimmel geht in die Insolvenz. Dies meldet die Braunschweiger Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe unter Berufung auf den Insolvenzverwalter Joachim Schmitz. Empfindliche Einbrüche beim Absatz von Instrumenten vor allem in den USA hätten diesen Schritt notwendig gemacht.

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Bundespräsident Köhler: Wir brauchen musikalische Bildung und Musikschulen

Freitag, den 15. Mai 2009 um 01:00 Uhr | Geschrieben von: Johannes Strzyzewski | PDF Drucken E-Mail

Musikschulkongress_BundespraesidentBundespräsident Horst Köhler eröffnete den 20. Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen in Berlin. Foto: VdM

Bundespräsident Horst Köhler beim 20. Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen in Berlin

Fünf Lehrkräfte der Musik- und Kunstschule Bielefeld waren am vergangenen Wochenende in Berlin dabei, als es beim 20. Musikschulkongress im Internationalen Congress Centrum vier Tage um die Zukunft der musikalischen Bildung in Deutschland ging. Ulrike Liebe-Wilmsmeyer, Reinhard Gerding, Hans Irmer, Frank Oberschelp und Johannes Strzyzewski konnten während des Kongresses in über 50 Fachvorträgen und Arbeitsgruppen viele neue Ideen für Bielefeld gewinnen.

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Der Ruf ist besser als die Lage

Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 21:16 Uhr | Geschrieben von: Neue Musikzeitung | PDF Drucken E-Mail

GeigenschlerArtikel aus der nmz. Ausgabe: Februar 2010

Die Schwächen der deutschen Musikausbildung

Foto: JUAN MARTIN KOCH, Artikel von MUCHTAR AL GHUSAIN

(nmz) - Deutschland gilt weltweit als eine der führenden Musiknationen. Trotzdem gibt es strukturelle Defizite in unserem Musikleben, die dazu führen, dass einerseits viele Menschen den Weg zu eigener musikalischer Betätigung nicht finden und andererseits die Talentierten nicht optimal gefördert werden. Dies allein wäre noch keine besondere Neuigkeit. Viele Schwächen sind seit langem bekannt und werden in zahlreichen engagierten Projekten angegangen.

Im folgenden soll es im wesentlichen um die unzureichende Verbindung der Bereiche Musikschule (inkl. Privatmusikunterricht), allgemeinbildende Schule und Hochschule gehen.

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Recht auf Hausmusik am Sonntag

Freitag, den 11. Dezember 2009 um 07:08 Uhr | Geschrieben von: Pressemeldung | PDF Drucken E-Mail

Karlsruhe (AP). Klavierspielen am Sonntag ist nicht zwangsläufig eine Ruhestörung. Das Bundesverfassungsgericht gab der Beschwerde eines Berliners gegen ein Bußgeld statt, das verhängt worden war, weil seine Tochter am Sonntag Klavier geübt hatte. Die Richter bemängelten, dass die Gesetze nicht klar erkennen ließen, wann das Musizieren in der eigenen Wohnung an Sonn- und Feiertagen eine „erhebliche Ruhestörung“ sei. Damit verstoße der Gesetzgeber gegen das Bestimmtheitsgebot. Es sei nicht klar, welches Verhalten zu sanktionieren sei.

Az: BverfG 1 BvR 2717/08

 

Verband deutscher Musikschulen gratuliert Bundeskanzlerin Angela Merkel und FDP-Vorsitzendem Guido Westerwelle zur Bundestagswahl

Donnerstag, den 01. Oktober 2009 um 00:00 Uhr | Geschrieben von: Claudia Wanner, VdM | PDF Drucken E-Mail

Pannes

Matthias Pannes, Geschäftsführer des Verbandes deutscher Musikschulen

CDU/CSU und FDP wollen kulturelle Bildung stärken

Bonn, 1. Oktober 2009. In Ihrem Glückwunschschreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Parteivorsitzenden der FDP, Guido Westerwelle, zu ihrem deutlichen Wahlerfolg bei der Bundestagswahl begrüßten der Vorsitzende des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM), Winfried Richter, und VdM-Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes die Wahlaussagen von CDU/CSU und FDP, „die kulturelle Bildung als unverzichtbare Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft zu stärken“.

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Das wichtigste Festival der Musikgeschichte wird 40

Samstag, den 15. August 2009 um 08:21 Uhr | Geschrieben von: Neue Westfälische | PDF Drucken E-Mail

Woodstock

Legendär: Das Bild des in eine Decke gehüllten Pärchens Nick und Bobbi Ercoline zierte später die LP-Hülleund wurde zum Symbol für Woodstock.

Musik und Liebe für den Frieden

VON UNSEREM KORRESPONDENTEN JOACHIM ROGGE

Bethel. Sicherheitsleute drehen regelmäßig ihre Runden. Das Gelände ist eingezäunt. Und große Tafeln, die sofort ins Auge springen sollen, weisen recht energisch darauf hin, dass an diesem heiligen Ort heute so ziemlich alles verboten ist, was vor 40 Jahren zu einem nicht unwesentlichen Teil den Mythos dieses grünen Fleckchens Erde begründete. Nicht rauchen, nicht trinken und vor allem nicht kiffen – das hätte man Joe vor 40 Jahren nicht zu sagen gewagt. „Alle waren doch durchgehend high“, lacht der alte Hippie aus Pennsylvania in seiner abgewetzten Jeanskluft.

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Das berühmteste Plattencover der Musikgeschichte

Montag, den 10. August 2009 um 11:55 Uhr | Geschrieben von: Westfalen-Blatt / dpa | PDF Drucken E-Mail

beatles-abbeyrdHunderte Beatles-Fans haben am Wochenende auf der Londoner Abbey Road den 40. Geburtstag des berühmtesten Plattencovers der britischen Popband gefeiert. Anhänger aus aller Welt pilgerten zu dem legendären Zebrastreifen auf der Abbey Road - dem Ort, an dem das Foto für die letzte gemeinsame Beatles-Platte »Abbey Road« am 8. August 1969 entstanden ist.

Das Foto für »Abbey Road« entstand binnen weniger Minuten, ist aber eines der berühmtesten in der Musikgeschichte. Zu sehen sind John Lennon, Ringo Starr, Paul McCartney und George Harrison, wie sie von links nach rechts über die Straße gehen.

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27.700 Erstklässler musizieren

Freitag, den 26. Juni 2009 um 11:20 Uhr | Geschrieben von: epd | PDF Drucken E-Mail

Bochum (epd). Im neuen Schuljahr nehmen 43.300 Kinder an 522 Grundschulen im Ruhrgebiet an dem vor zwei Jahren gestarteten Projekt „ Jedem Kind ein Instrument“ teil. Mit 27.700 ABC-Schützen starten alle Erstklässler der teilnehmenden Schulen mit der Vorbereitung auf den außerschulischen Musikunterricht, so die Stiftung „ Jedem Kind ein Instrument“. Von den jetzigen Schülern der ersten Klasse haben sich 11.600 Kinder (60 Prozent) für den Instrumenten-Unterricht nach den Ferien angemeldet.

 

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