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Kunststudium Kinderkunstmuseum Wewelsburg Musikfreizeit 2010

Wissenschaft

Musik-Experiment

Dienstag, den 16. März 2010 um 20:36 Uhr | Geschrieben von: lub/ddp | PDF Drucken E-Mail

Baby-Kopfhrer

Kleinkind mit Kopfhörer: Bewegung war stärker, je klarer der Rhythmus war. FOTORECHTE: dpa

Kinder haben schon mit fünf Monaten Taktgefühl

Im Alter von fünf Monaten geht's los, von da an können Kleinkinder einem musikalischen Takt folgen. Und sie haben offenbar auch schon Spaß dabei, wie Wissenschaftler herausfanden. Doch eine Frage bleibt: Ist das Taktgefühl angeboren oder erlernt?

Schon kleine Kinder mögen klare Rhythmen: Hören sie Musik oder auch nur einen regelmäßigen Trommelschlag, bewegen sie sich spontan im Takt mit. Das hat jetzt ein Forscherduo in einer Studie mit 120 Kindern im Alter zwischen 5 und 24 Monaten beobachtet. Die Kleinen können sich dem Tempo der Musik sogar schon ziemlich gut anpassen, auch wenn es relativ schnell wechselt.

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Zwei neue Stücke von W.A. Mozart entdeckt

Sonntag, den 02. August 2009 um 16:37 Uhr | Geschrieben von: Stiftung Mozarteum | PDF Drucken E-Mail

Die Internationale Stiftung Mozarteum hat Sonntagvormittag zwei bisher unbekannte Mozart-Werke vorgestellt. Die beiden Klavierstücke des jungen Wolfgang Amadé wurden in einem Notenbuch gefunden.

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Forscher entdecken ältestes Musikinstrument der Welt

Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 07:17 Uhr | Geschrieben von: wit/ddp/dpa/AP/AFP | PDF Drucken E-Mail

Spektakulärer Fund aus der Eiszeit: In einer Höhle auf der Schwäbischen Alb haben Archäologen eine mehr als 35.000 Jahre alte Flöte ausgegraben gebaut aus Gänsegeierknochen. Es ist nicht die erste aufsehenerregende Entdeckung des Tübinger Forscher-Teams.

Tübingen - Für spektakuläre Funde aus der Eiszeit ist der Tübinger Urgeschichtler Nicholas Conard inzwischen weltweit bekannt. Erst vor wenigen Wochen hatte er mit der Präsentation der "Venus vom Hohle Fels" einen archäologischen Coup gelandet. Am Mittwoch zauberte der Forscher einen weiteren Sensationsfund seines Teams aus einem kleinen Alukoffer: eine höchstwahrscheinlich mehr als 35.000 Jahre alte Knochenflöte. Sie gilt als bislang ältester Beleg für ein Musikinstrument weltweit. Und weil sie nicht die einzige Eiszeit-Flöte ist, die auf der Schwäbischen Alb gefunden wurde, sehen die Wissenschaftler es als erwiesen an, dass Musik schon damals zum Alltag gehörte.

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Gesicht von Johann Sebastian Bach rekonstruiert

Mittwoch, den 27. Februar 2008 um 01:00 Uhr | Geschrieben von: aus Spiegel Online | PDF Drucken E-Mail

BachSah J.S. Bach so aus? 

Eisenach Fast 260 Jahre nach seinem Tod ist Johann Sebastian Bach (1685-1750) auferstanden - im Computer. Die schottische Wissenschaftlerin Caroline Wilkinson hat im Auftrag des Bachhauses in Eisenach das Gesicht des Barockmusikers rekonstruiert, der in der Wartburgstadt zur Welt kam. Die Anthropologin hat in einem komplizierten Verfahren auf Basis des Bronzeabgusses von Bachs Schädel zuerst die Muskelstränge, dann die Fettschichten rekonstruiert.

Wie der berühmte Musiker gegen Ende seines Lebens aussah, war bisher nur an einem 1746 gemalten Porträt von Elias Gottlob Haußmann abzulesen. Es gilt als das einzige überlieferte Bild, für das Bach selbst Modell gestanden hat.

Die schottische Anthropologin gilt als Spezialistin ihres Fachs. Sie hat bereits dem Pharao Tutanchamun und dem heiligen Nikolaus ein Gesicht gegeben. Nach ihren Angaben liegt die Annäherung an die Wirklichkeit bei etwa 70 Prozent. Ähnliche Gesichtsrekonstruktionen gibt es auch von Dante Störtebeker und Kopernikus.

Eine Spezialfirma wird nach Wilkinsons Computermodell nun die neue Bach-Büste in eine Form gießen.

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Frühpädagogik

Mittwoch, den 09. Mai 2007 um 01:00 Uhr | Geschrieben von: Focus-Schule-Online | PDF Drucken E-Mail

Musizieren fördert Spracherwerb

Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) fordert eine nachhaltige Musikerziehung bereits für Kleinkinder. Die frühe musikalische Förderung von Kindern sei unverzichtbar.

Mit Musik lernt es sich später leichter

„Sie dient der Sprachförderung, der Integration und auch dem kulturellen Austausch", sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Richter der Nachrichtenagentur dpa. Richter forderte die Politik auf, ausreichend finanzielle Mittel für den Ausbau des Musikunterrichts in Kindergärten und Krippen zur Verfügung zu stellen. „Das ist Aufgabe der Politik - nicht Aufgabe der Musikschulen."

Die öffentlichen Musikschulen werden durch Fördermittel vom Land und den Kommunen sowie den Gebühren der Eltern finanziert. In Mannheim beginnt an diesem Freitag der Musikschulkongress 2007 unter dem Motto „Musik zeigt Wirkung! Musikschule für morgen". Drei Tage lang diskutieren rund 1500 Teilnehmer über neue Konzepte und zeitgemäße Modelle der Musikschularbeit.

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Kraftfutter für Kinderköpfe

Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 00:00 Uhr | Geschrieben von: "Change", Magazin der Bertelsmannstiftung | PDF Drucken E-Mail

P1120340Auf dem Bild spielt die 10-jährige Ga-Eun Kim (Violine), die im Sommer 2009 beim Bisegger-Wettbewerb einen 2. Preis bekam

Text: Uwe Rasche. Dieser Beitrag ist zuerst in "change" 4/2009 erschienen, dem Magazin der Bertelsmann Stiftung.

Hirnforscher Dr. Gerald Hüther untersucht die Wirkung von Musik auf das Gehirn

Musik klingt nicht nur wunderbar, sie vollbringt in den Köpfen unserer Kinder auch wahre Wunder - und macht sie stark fürs Leben. Warum das so ist, untersucht der Hirnforscher Dr. Gerald Hüther. Als Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung an der Psychiatrischen Klinik in Göttingen versucht er herauszufinden, was man tun kann, damit Menschen gar nicht erst dort landen. "Wir haben sehr lange darauf geschaut, was Menschen krank macht. Jetzt fängt es an, sich zu umzukehren. Wir fragen uns: Was brauchen Menschen, damit sie gesund bleiben?" Das Augenmerk des Wissenschaftlers gilt dabei unter anderem dem Einfluss von Musik auf das Gehirn, speziell auf das von Kindern. Hüther, Mitglied im Fachbeirat der Deutschen Stiftung Singen, ist überzeugt: Das gemeinsame Singen mit Kindern ist besser als jede Wissensvermittlung im Sinne einer sogenannten Frühförderung.

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Studie: Musizieren ist ein Meisterstück des Gehirns

Sonntag, den 02. August 2009 um 01:00 Uhr | Geschrieben von: Neue Musikzeitung | PDF Drucken E-Mail

Instrumentenüben führt zu höchstmöglicher Präzision.

Untersuchung von Hans-Christian Jabusch vom Institut für Musikermedizin der Hochschule für Musik Dresden und Eckart Altenmüller vom Institut für Musikphsyiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater Hannover

(nmz) - Dresden/Hannover - Ein Musikinstrument zu spielen fordert das Gehirn bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Welche Prozesse beim Üben und Spielen ablaufen, untersuchen Hans-Christian Jabusch vom Institut für Musikermedizin der Hochschule für Musik Dresden und Eckart Altenmüller vom Institut für Musikphsyiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Die Erkenntnisse helfen einerseits dabei, Musiker-Leiden gezielter zu behandeln, andererseits liefern sie wertvolle Hinweise für die tägliche Übepraxis für Instrumentalisten.

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Macht Musik Babys schlauer?

Freitag, den 05. Juni 2009 um 21:32 Uhr | Geschrieben von: Barbara Driessen, epd | PDF Drucken E-Mail

Wirkung von Sonaten auf die Gehirnentwicklung umstritten

Köln. Uta Bicker (35) will bei ihrem Baby alles richtig machen. Deswegen denkt die Kölnerin viel über die Frühförderung ihres sieben Monate alten Sohnes Nikolas nach. «Eine Freundin fragte mich schon während der Schwangerschaft eher spöttisch, ob ich ihm schon im Bauch viel Mozart vorspiele. Das brachte mich erst auf die Idee, und ich dachte: Warum eigentlich nicht?»

Im Internet las sie über den sogenannten «Mozart-Effekt» nach und bestellte sich mehrere CDs mit ausgesuchten Mozart-Sonaten, extra zusammengestellt für Babys und Schwangere. «Ich weiß natürlich nicht mit Sicherheit, ob es etwas bringt, aber es schadet auf keinen Fall. Und wir finden die CDs beide auf jeden Fall sehr entspannend», sagt sie.

Frischgebackene Eltern können sich den Verheißungen kaum entziehen: «Schlauer durch den Mozart-Effekt!» heißt es etwa auf der Website eines Musikshops.

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Singende Männer sind begehrt

Sonntag, den 26. August 2007 um 01:00 Uhr | Geschrieben von: Ilka Lehnen-Beyel, ddp Leinfelden (ddp) | PDF Drucken E-Mail

Evolutunärer Nutzen der Musik

Man mag es kaum für möglich halten, wenn man die schaurigen Gesangsversuche mancher Menschen im Ohr hat: Singen, so glauben Forscher, ist für die Menschheit nicht etwa ein bloßer Zeitvertreib. Vielmehr war Musik ihrer Ansicht nach für die frühen Menschen ein Vorteil beim Kampf ums Überleben - und damit einer der Faktoren, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind.

Wie wichtig Musik für die Menschheit ist, zeigt schon die Tatsache, dass es sie überhaupt gibt. «Was keinen Nutzen bringt, wird im Laufe der Evolution gnadenlos ausgemerzt», bringt es der Musikwissenschaftler Eckart Altenmüller gegenüber der Zeitschrift «bild der wissenschaft» auf den Punkt. Doch was ist es, was die Menschen schon in der Jungsteinzeit dazu brachte, auf Knochenflöten harmonische Töne zu erzeugen und - wahrscheinlich sogar noch früher - ihren Stimmbändern Melodien zu entlocken?

Denn singen konnten die Vorfahren von Homo sapiens nach Ansicht vieler Forscher schon, bevor sie sprechen konnten.

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Singende Vorschulkinder sind klüger

Montag, den 08. Januar 2007 um 01:00 Uhr | Geschrieben von: deutsche Presseagentur | PDF Drucken E-Mail

Studie

Bei der Schultauglichkeit schneiden Kinder, die viel singen, in einigen Bereichen besser ab als Kinder, die wenig oder gar nicht singen. Der Vorsprung zeigt sich unter anderem in der Entwicklung der Sprache und der sozialen Kompetenz. Das ist das Ergebnis einer Studie mit knapp 500 Kindern. Häufig singende Vorschulkinder schneiden laut einer Studie bei Untersuchungen der Schultauglichkeit in einigen Bereichen besser ab als wenig oder gar nicht singende Gleichaltrige. Der Vorsprung zeige sich unter anderem in der Entwicklung der Sprache und der sozialen Kompetenz, erklärte der Münstersche Soziologe Thomas Blank.

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